Ob sich Gäste in einer Unterkunft wohlfühlen, hängt heute auch davon ab, ob sie sich mit dem gelebten Alltag identifizieren können. Das beginnt beim Umgang mit Wäsche, geht über die Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel bis hin zur Mülltrennung. Also bei Dingen, die für Gäste durchaus sichtbar sind.
Wer ressourcenschonend handelt – und zwar aus eigener Überzeugung – schafft Vertrauen. Und erhöht die Bereitschaft der Gäste, selbst einen Beitrag zu leisten. Eine Win-win-Situation für Umwelt, Betrieb und das gute Gewissen.
Zeig, was hinter deinem Betrieb steckt
Viele Maßnahmen sind für Gäste nicht auf den ersten Blick erkennbar. Um die Haltung deines Betriebes in dieser Sache zu verdeutlichen, sollten auch diese sichtbar kommuniziert werden.
Was kann ich tun?
Zeig, was du im Hintergrund tust
Holst du deine Energie aus Photovoltaikanlagen? Bevorzugst du heimische Materialien? Ist es dir wichtig, plastikfrei zu agieren? Dann sage es!
Gib deine Empfehlung für Umgang mit Ressourcen
Kleine Hinweise im Zimmer helfen Gästen, bewusster mit Wasser, Energie oder Wäsche umzugehen.
Hier kann der Gast selbst Hand anlegen
Wenn Gäste wissen, wie sie selbst einen Beitrag leisten können, steigt die Bereitschaft zum Mitmachen. Entscheidend ist dabei die Art und Weise der Kommunikation, die klar, freundlich und unaufdringlich sein sollte.
Typische Ansatzpunkte
freiwillige Zimmerreinigung („Weniger Reinigung, mehr Nachhaltigkeit. Sag uns einfach Bescheid.“)
einfache Mülltrennung („Getrennt entsorgt bedeutet: Ressourcen werden geschont.“)
Nachfüllsysteme statt Einwegprodukte („Trinkwasser steht dir jederzeit kostenlos zur Verfügung.“)
Hinweise zum bewussten Umgang mit Ressourcen („So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“)
Nachhaltigkeit in der Unterkunft entsteht aus dem Zusammenspiel von Umsetzung und Kommunikation. Wer beides verbindet, macht aus seinem Betrieb einen Aufenthaltsort mit nachvollziehbaren Maßnahmen für eine lebenswerte Zukunft.