Nachhaltige Anreise | © IDM Südtirol-Alto Adige/Manuel Ferrigato

Nachhaltigkeit sichtbar machen: Mobilität und Verpflegung

Mit Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Bereich Mobilität lässt sich viel bewegen. Rund 51% der Emissionen, die Gäste in Südtirol verursachen, entstehen durch den Verkehr – sowohl bei der An- und Abreise als auch vor Ort. Auch die Verpflegung ist in Hinblick auf Nachhaltigkeit relevant: Für über 50% der Gäste ist ein regionales und saisonales Angebot in der Unterkunft wichtig.

In beiden Bereichen treffen Gäste täglich Entscheidungen: Wie komme ich von A nach B? Was essen wir heute? Mit den richtigen Angeboten und einer klaren Kommunikation lassen sich diese Entscheidungen bewusst in eine Richtung lenken, die zu einer nachhaltigeren und lebenswerten Zukunft beiträgt.

Mobilität: Mach nachhaltige Wege zur ersten Wahl

Anreise und Mobilität sind stark von Gewohnheiten geprägt. Gäste entscheiden sich selten bewusst für nachhaltige Optionen. Etwa aufgrund fehlender Informationen oder zu komplexer Kommunikation. Deshalb gilt: Umweltbewusste Mobilität muss sich leicht anfühlen.

Was kann ich tun?

  • Zeig, was möglich ist
    Formuliere positiv und lösungsorientiert: „So erreichst du uns entspannt und unkompliziert ohne Auto.“
  • Sprich Gäste früh an
    Informationen zur Anreise wirken am stärksten kurz vor der Buchung oder vor Reiseantritt, nicht erst vor Ort.
  • Lenke Entscheidungen bewusst
    Nenne nachhaltige Optionen wie öffentliche Verkehrsmittel, Shuttles oder Fahrradangebote in sämtlichen Kommunikationsmedien konsequent als erste Wahl.

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Verpflegung: Zeig, was in deinem Angebot steckt

Zu Tisch wird Nachhaltigkeit in Geschmack und Qualität besonders greifbar. In Südtirol gibt es eine Vielzahl hochwertiger, regionaler Produkte, und viele Betriebe nutzen dieses Potenzial bereits. Gut so, denn genau darin liegt eine echte Stärke der Destination.

Was kann ich tun?

  • Zeig, woher es kommt
    Klare Herkunftsangaben geben Orientierung und machen Qualität greifbar.
  • Erzähl die Geschichte dahinter
    Produzent:innen, Herkunft und Hintergründe bleiben im Kopf, mehr als jede Zutatenliste.
  • Mach Regionalität sichtbar & erlebbar
    Ein Glas Leitungswasser, ein regionales Produkt, eine kurze Erklärung – vom Frühstück bis zum Dinner, von der Gästemappe bis zum Besuch bei Produzent:innen.

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Wie sich Nachhaltigkeit auch im Bereich Unterkunft konkret umsetzen und sichtbar machen lässt, zeigen wir im nächsten Beitrag.

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