Der erste Schnee liegt – doch wie startet der Skitag mit Bus und Bahn?
Wer glaubt, das Auto sei fürs Pistenerlebnis unverzichtbar, wird von cleveren Mobilitätslösungen einiger Alpenregionen gewiss überrascht sein.
Wenn es um autofreies Reisen in die Berge geht, hat der Vorarlberger Verkehrsverbund VMOBIL eine klare Botschaft: Es lohnt sich, auf das Auto zu verzichten – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Unter dem Titel „Klima schützen und Geld sparen: Mit Bus und Bahn ins Skigebiet“ zeigt VMOBIL, wie günstig und bequem die Anreise ins Winterparadies sein kann. Vorarlbergs Skigebiete sind mit Bus und Bahn einfach und bequem erreichbar. Durch die Fahrt mit den Öffis verringern sich lange Staus und die lästige Parkplatzsuche entfällt. Wer auf das eigene Auto verzichtet, kann das Klima entlasten und trägt dazu bei, den Verkehr rund um die Skigebiete zu reduzieren.
Warum auf öffentliche Verkehrsmittel setzen?
Laut VMOBIL lässt sich durch die Nutzung von Bus und Bahn nicht nur der CO₂-Ausstoß reduzieren, sondern es lassen sich auch Staus und Parkplatzprobleme am Berg vermeiden. Wer mit einem gültigen Fahrschein – etwa einem Einzelticket, einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte – anreist, profitiert oft zusätzlich von Ermäßigungen bei den Skipässen. Gerade im Winter sei die Verlagerung auf den öffentlichen Verkehr ein wichtiger Hebel: Der Verkehrssektor – insbesondere der Individualverkehr – trägt erheblich zu den CO₂-Emissionen bei.
Ein Blick über die Grenzen und wieder zurück:
Auch andere Wintersportregionen setzen zunehmend auf Angebote für die Anreise ohne eigenes Auto. In Salzburg zum Beispiel wurde das Modell „Ruck Zug“ eingeführt: Skifahrende aus dem Bundesland können kostenlos mit der Bahn in bestimmte Skigebiete fahren. Laut Betreibern wurden so allein in der Saison 2023/24 rund 50 Tonnen CO₂ eingespart. Gleichzeitig nutzt das Skigebiet HVO-Kraftstoff für Pistenfahrzeuge.
Im österreichischen Zillertal fördert ein umfassender Mobilitätsplan den Umstieg auf Bus und Bahn mit weiteren Anreizen – etwa E-Ladestationen, ein gut ausgebautes Liniennetz und sogar eine Bahn, die künftig mit Wasserstoff betrieben werden soll.
Auch in Südtirol gibt es eine solche Maßnahme: Der Südtirol Guest Pass ermöglicht Gästen vieler Unterkünfte die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Südtirol, einschließlich Regionalzügen, Stadt- und Regionalbussen sowie einiger Seilbahnen. Die digitale Karte gilt für den gesamten Aufenthaltszeitraum und muss beim Einstieg per QR-Code validiert werden. Der Pass soll die regionale Mobilität vereinfachen und den Autoverkehr im Tourismus reduzieren.
Warum das Ganze? So groß ist der Effekt:
Die Mobilitätswahl hat direkten Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck eines Skiurlaubs. Laut National Geographic kann die An‑ und Abreise bei einem Skiurlaub, die einen Flug und eine anschließende Taxifahrt umfassen, bis zu 50–75 % der gesamten CO₂‑Emissionen ausmachen.
Die Entscheidung, mit Bus oder Bahn ins Skigebiet zu fahren, ist mehr als eine praktische Alternative zum Auto. Sie kann dazu beitragen, die Emissionen der Anreise zu reduzieren – und dank verschiedener Vergünstigungen oft auch Geld sparen. So beginnt der Skitag entspannt und ohne Parkplatzsuche.
Learnings:
Wer mit Bus und Bahn ins Skigebiet fährt, kann die Emissionen der Anreise reduzieren und entlastet zugleich den Verkehr rund um die Pisten.
Animiere auch du deine Gäste dazu, mit den Öffis ins Skigebiet zu fahren. Kommuniziere die verschiedenen Möglichkeiten klar und transparent auf deiner Webseite, im Newsletter, bei der Buchung oder in der Morgenpost.
Du weißt nicht wie? Nutze unsere überarbeitete Kommunikations-Toolbox zur Mobilität in Südtirol, die dich mit Empfehlungen, Textbausteinen, Fotomaterial und Icons unterstützt.
Du kennst andere Skigebiete, welche die Anreise zur Piste nachhaltig gestalten? Teile deine Erfahrungen mit uns und schreibe in den Kommentaren. (Du siehst die Kommentarfunktion nicht? Dann registriere dich gleich jetzt und werde Teil unserer Community!)